Zoo Leipzig
Tierisch, tierisch - der Zoo Leipzig!
Tierisch, tierisch - der Zoo Leipzig!
Der Natur ganz nah - beim Angeln an unseren schönen Gewässern!
Zelten, Flößereimuseum, Grillplatz, Angeltageskarten, Tennisanlage, Badminton, Vereinsräume, Bolz- und Spielplatz
Ein Aquädukt leitet den Uhlsbach über die Mühllache hinweg.
Geschichtsträchtig - die Weißenburg thront über dem Saaletal.
Erkunden Sie eine der schönsten Landschaften Deutschlands zu Fuß!
Vom Greifenstein zur Lichtetalbahn - Das und vieles mehr gibt es entlang des idyllischen Schwarzatals!
Fahren Sie hoch hinaus mit der Bergbahn im wunderschönen Schwarzatal!
Lohnenswert - Ein Besuch in den märchenhaft anmutenden Feengrotten; oder wie wären das Franziskanerkloster und das Schaudenkmal Gasmaschinenzentrale?
Hier war Goethe öfters Gast - auf dem Landsitz Charlotte von Steins.
Ferien in Partschefeld - was für ein Spaß!
Besichtigen Sie das Technische Denkmal Sägewerk Oberkrossen!
"Oh Schauenforst, Zierde der Natur... [im] schönen Hexengrund"
Eine Erfrischung gefällig?! Idyllisch gelegene Freibäder in Uhlstädt-Kirchhasel.
Die Wüstung Spaal und spätmittelalterliche Steinkreuze entlang der Hohen Straße bei Schmieden.
Badespaß für die Kinder und Erholung pur für Erwachsene im Freizeitbad Saalemaxx in Rudolstadt!
Bei Rückersdorf im Walde, an dicht verborgner Stelle, liegt malerisch die alte verfallne Waldkapelle.
Romanische Baukunst erleben Sie in der Klosterruine Paulinzella.
Beeindruckend schön - die Heidecksburg in Rudolstadt.
Für Motorsportfreunde - das Schleizer Dreick.
Ob traditionelles Altstadtfest, kunterbuntes Tanz&FolkFest oder weithin bekanntes Vogelschießen - in Rudolstadt gibt es immer etwas zu erleben!
Einer der schönsten Ausblicke auf die Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel bietet sich dem Wanderer vom Luisenturm.
Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Tourist-Information Uhlstädt-Kirchhasel finden Sie hier!
Dieses Symbol finden sie auf unseren Seiten überall dort, wo Sie Leistungen der Thüringencard in Anspruch nehmen können. Detaillierte Informationen über die Leistungen erhalten Sie, wenn Sie mit dem Mauspfeil auf da...
Für den richtigen Fernblick - die Leuchtenburg!
Erfahren Sie mehr zur historischen und modernen Flößerei auf der Saale!
Wer braucht schon das Meer, wenn es das Thüringer Meer gibt?!
Entdecken Sie Großartiges in der herrlichen Gemeinde entlang der Saale!
Jena - ein Zentrum ganz in der Nähe.
Natur und Kultur bieten Raum für Freizeitaktivitäten für Groß und Klein
| Schloss Weißenburg |
|
|
| Tourismus - Erlebenswertes in Uhlstädt-Kirchhasel | |||
|
Sichere Kunde von der Burg besitzen wir erst seit dem 14. Jahrhundert. Sie scheint kurz nach der Teilung des askanischen Grafenhauses Orlamünde (1248) entstanden zu sein, als eine der beiden Linien der Dynastie die Weißenburg als neuen repräsentativen Wohnsitz in der Nähe der alten Stammburg Orlamünde errichten ließ. Der Ortsname Weißen dürfte von dem dicht am Dorf in die Saale mündenden Weißbach abzuleiten sein, so dass für die Weißenburg ebenfalls dieses aus der waldreichen Uhlstädter Heide kommenden Gewässer namensgebend gewesen sein dürfte. Im Frühjahr 1344 verkaufte Graf Heinrich „der Edelste“ von Orlamünde wegen wirtschaftlicher Nöte dem Markgrafen Friedrich II. von Meißen die Wizzenburg nebst Haus und Stadt Orlamünde. Damit verstärkte Friedrich den Einfluss der Wettiner im mittleren Saaletal und schwächte gleichzeitig seine mächtigsten Gegner der „Thüringer Grafenfehde“, die Schwarzburger.
Während der Bauernerhebung 1525 fand Friedrichs Vetter, der Abt von Saalfeld, auf der Weißenburg Schutz: „nachdem er vorher den besten Schatz vorangeschickt und teils mit sich genommen, hinten aus dem Closter gesprungen, bey der Gölitzer Mühle durch die Sala gewadet und über die Heide nach dem Schloß Weißenburg soll entkommen seyn“. Zwei Jahre später starb derselbe, nach der Sage bei seinen Schätzen sitzend, die er in den tiefen Kellern verborgen hatte. Nach Friedrich Thuns Tod 1535 war die Weißenburg noch etwa 150 Jahre im Besitz der Familie. Jedoch hatte die Burg ab 1644 zwei Besitzer: die von Thun und die von Lengefeld. Im Jahre 1707 besaßen letztere alleine die Burg, die sie aber nach 1761 verkaufen mussten. Mit den von Lengefeld verließen die letzten Lehnsherren aus Thüringer Adelsgeschlecht die Weißenburg. Johann August von Lengefeld hinterließ zwei Kinder, die nach seinem Tode in der Familie ihres Onkels in Rudolstadt aufgenommen wurden. Ihre Cousine, Charlotte von Lengefeld, die spätere Ehefrau Schillers, entwickelte wahrscheinlich aus dieser Begegnung eine Sehnsucht nach der Weißenburg:
1792 fiel die Weißenburg einem Brand zum Opfer. Es heißt, die Frau des Pächters habe mit offenem Feuer Flachs vom Hausboden holen wollen. Nach diesem Brand und dem Neuaufbau 1796 sind nur das Kreuzgewölbe im Erdgeschoss des Torhauses und die Grundmauern des achteckigen Schlossturmes erhalten. Der Neubau entsprach weitgehend dem Aussehen der heutigen Anlage. 1881 erwarb der Kaufmann Krüger die nordöstliche Hälfte des Anwesens (Schloss/Burg). Der südwestliche Teil, ein schlichtes zweistöckiges Gebäude wurde zur „Oberförsterei Weißenburg“ und schließlich 1921 zum „Thüringischen Forstamt Weißenburg“ (Forsthaus). Zu Krügers Hälfte gehörten auch die geheimnisvollen „Schleiflöcher“, eine Vielzahl von aus dem Felsen gehauenen, teilweise mit Mauerwerk gestützten Kammern, Nischen und Gängen der oberen und unteren Tiefkeller. Sie waren vom Schlosshof aus auf einem durch Stufen unterbrochenen Weg und von den Kellerräumen des Forstamtsgebäudes auf einer schmalen Wendeltreppe mit 40 Steinstufen erreichbar. Schon im vorigen Jahrhundert waren einige Räume verfallen und aus Gründen der Sicherheit zugemauert worden. Der Volksmund ließ die geheimnisvollen Keller der Weißenburg ins unermessliche wachsen. Man dachte an kilometerlange, unterirdische Gänge vom Schloss zu den einstigen Adelshöfen in Kolkwitz, Etzelbach und Uhlstädt. Die dort üblicherweise ebenfalls vorhandenen Gangkeller schienen diese Vorstellung zu bestätigen. Der preußische Gesandte am Weimarer Hof, Baron Derenthall, wurde 1893 Besitzer der Weißenburg und seine Witwe verpachtete diese an das Jugendpflegeamt der Amtshauptmannschaft Zwickau. Nach dem Veranda-Anbau nutze diese die Weißenburg bis 1932 als Kinderheim, anschließend standen die Gebäude 3 Jahre leer, bevor 1936 ein „Umschulungslager für arbeitslose junge Mädchen“ entstand. In den Kriegsjahren hielt sich als letzter Pächter der Rassentheoretiker Johannes von Leers auf der Weißenburg auf. Das Forstamtsgebäude, schon im letzten Jahrhundert als „alter Kasten“ bezeichnet, sollte 1939 eigentlich durch einen Neubau ersetzt werden, im Zuge der Kriegsvorbereitungen verlor sich dieses Projekt jedoch. 1945 wurde der Schlosskomplex einschließlich der Villa „Weißeneck“ zum Volkseigentum erklärt und diente zunächst Umsiedlern zur Unterkunft, bevor die Verwaltung des Kreises Rudolstadt im Haus Weißeneck und später im gesamten Komplex eine Heilstätte für Lungenkranke mit 210 Betten einrichtete. Noch erhalten sind aus dieser Zeit die Liegehallen unmittelbar neben der Villa Weißeneck sowie ein kleiner Friedhof an der Straße nach Kolkwitz. Ein schweres Unwetter beeinträchtigte im Frühling 1969 die Standsicherheit des Schlosses so stark, dass umfangreiche Bauarbeiten zur Gebäudesicherung notwendig wurden. Mit dem Rückgang der Tuberkulose konnte ein Teil der Betten zur Behandlung unspezifischer Lungenkrankheiten, wie der chronischen Bronchitis und des Lungenemphysems, sowie des Lungenkrebses verwendet werden. So wurde ab Januar 1970 im Haus Weißeneck das Nachbehandlungszentrum für Geschwulstkrankheiten mit 40 Betten eingerichtet. Weitere 60 Betten standen für Tuberkulose und Lungenkrankheiten, für Frauen im ehemaligen Forsthaus, für Männer in der Burg, zur Verfügung.
KlinikFachkrankenhaus für Rheumatologie und Innere Medizin, Orthopädisches Rehabilitations- und Pflegezentrum
Klinik an der Weißenburg Weißen 1 07407 Uhlstädt-Kirchhasel Tel.: 036742-66-0 Fax: 036742-66-222 EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Das könnte Sie auch interessieren:
|
|||
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Dezember 2009 um 12:09 Uhr |