Heilingen
(226 m ü. NN), im Norden überragt von den steil ansteigenden Hängen des Ritschenberges und des Mordbergs, ist mit 240 Einwohnern das zweitgrößte Dorf im Hexengrund und wurde 876 als „Helidingi“ erstmals urkundlich erwä...
(226 m ü. NN), im Norden überragt von den steil ansteigenden Hängen des Ritschenberges und des Mordbergs, ist mit 240 Einwohnern das zweitgrößte Dorf im Hexengrund und wurde 876 als „Helidingi“ erstmals urkundlich erwä...
Der größte Ort im Hexengrund (314m ü. NN, 350 Einwohner) wird 876 als "Ingridi item Ingridi" erstmals urkundlich erwähnt und ist damit neben Heilingen der älteste Ortsteil der Gemeinde. Das Wahrzeichen von Engerda ist ...
Der am Eintritt des gleichnamigen Baches in die breite fruchtbare Saaleaue liegende Ort (192 m ü. NN, 430Einwohner) wird im Jahre 1140 als Etcelbeche erstmals urkundlich erwähnt. Die schöne und dominante Kirche im ...
Eingebettet in die Flächennaturdenkmäler „Blassenberg“ im Norden und „Raubschlosswand“ im Süden liegt Großkochberg (356 m ü. NN, 580 Einwohner). 1125 wird der Ort als „Kochoberg“ in einer Urkunde des Ma...
Röbschütz (215 m ü. NN, 105 Einwohner) wird 1083 als „Robesiz“ (von slawisch „Leute eines Robek“) erstmals urkundlich erwähnt. Aber auch hier zeugen, wie in Heilingen und Uhlstädt, prähistorische Bodenfunde von ...
Der größte Ort der Gemeinde (180 m ü.NN, 955 Einwohner) wird 1083 als Olstede erstmals urkundlich erwähnt. Bodenfunde aus der frühen Eisenzeit (Hallstattkultur) weisen jedoch eine keltische Besiedlung schon im 7./6. Jahrhun...
Der rechts der Saale, östlich von Catharinau gelegene Ort (185 m ü. NN, 190 Einwohner) wird als Culecwitzi 1074 erstmals urkundlich erwähnt. Schon die mittelalterliche Dorfsiedlung lehnte sich an die erhöhten Ufer des Scha...
Der Ortsteil Weitersdorf (330m ü. NN, 10 Einwohner), eine alte Rodungssiedlung und ehemaliges Kochberger Vorwerk, wird 1351 erstmals als Wybirstal erwähnt. Von dem ehemaligen Gutsgebäude stehen lediglich noch Reste. Als ...
Der südöstlich von Uhlstädt, rechts der Saale vor der Heide gelegene Ort (190 m ü.NN, 145 Einwohner) wird 1457 erstmals bezeugt und 1922 mit Ober- und Kleinkrossen nach Uhlstädt eingemeindet. Früher wurde von den Einwohner...
Das östlich an den Rudolstädter Ortsteil Cumbach angrenzende Dorf (206 m ü.NN, 370 Einwohner) liegt rechtseitig der Saale auf einer Hochterrasse und wird 1074 als Clinowa et aliud Clinowa erstmals urkundlich erwähnt. Ur...
Das beschauliche kleine Höhendorf (350 m ü.NN, 120 Einwohner), zwischen dem Saaletal im Süden und dem Hexengrund im Norden, wird 1378 als Parschefal erstmals urkundlich erwähnt. In ruhiger Lage können hier vor allem Famil...
Der Ort Neusitz (367 m ü. NN, 120 Einwohner), liegt auf einem sich südlich vom oberen Hexengrund ausbreitenden Bergrücken am, den Hirschgrund durchfließenden, Haselbach. Das landwirtschaftlich geprägte Dorf wird 1194 als Nu...
Das südwestlich von Uhlstädt, rechts der Saale gelegene Dorf (180 m ü.NN, 270 Einwohner), 1083 als Wizne erstmals urkundlich erwähnt, lebte früher wie auch die anderen Orte unmittelbar am Fluss, neben der Landwirtschaft vor...
Die Ortsteile Oberkrossen (rechtsseitig der Saale gelegen, 180 m ü. NN, 135 Einwohner) und Kleinkrossen (linksseitig der Saale gelegen, 178 m ü.NN, 50 Einwohner) bildeten bis zur Eingemeindung nach Uhlstädt im Jahre 1922 e...
Das kleine Dorf (310m ü. NN, 95 Einwohner) ist das einzige im Hexengrund, das nicht direkt am Wiedbach liegt, sondern am Fuß des Schauenforstes mit seiner sagenumwobenen Burgruine aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahr 1083 wird der...
Kleinkochberg (418 m ü. NN, 60 Einwohner), am Fuß der steil ansteigenden Muschelkalkhänge des Hummelsberges (515 m ü. NN) gelegen, ist der höchstgelegene Ortsteil der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel. Der Ort wurde 1378 als â€...
Das kleine Dörfchen (379 m ü. NN, 100 Einwohner), auf einem Höhenzug zwischen Etzelbach und Kuhfraß gelegen, wird 1194 als Meczelbach erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem höchsten Punkt klein und erhaben die Dorfkirche, ...
Der von Zeutsch kommend erste Ort im schönen Hexengrund (200 m ü. NN, 160 Einwohner) wird urkundlich erstmals 1350 als Puzcelsdorf erwähnt. Geteilt wird das Straßendorf vom Wiedbach, der es in östlicher Richtung durchfli...
Das ehemalige Bauern- und Fischerdorf an der Saale (185 m ü. NN), 1417 erstmals als Nydernhasla urkundlich erwähnt, zählte noch 1787 115 Einwohner in 23 Häusern. Häufige Überschwemmungen der Saale, vor allem die nahezu r...
Der Ort (195 m ü. NN, 610 Einwohner) liegt am Eintritt des Haselbaches in die Saaleaue, direkt vor den Toren Rudolstadts. Im Jahre 1305 wird er als Hasela erstmals urkundlich erwähnt. Der älteste Teil der Dorfkirche ist der T...
Von Kirchhasel aus erreicht man über die Kreisstraße 18 die im oberen Hirschgrund gelegene kleine Ansiedlung Kuhfraß (300 m ü. NN, 140 Einwohner). Das ursprünglich zum Gut Kochberg gehörende Vorwerk wird erstmals 1428 e...
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Der größte Ort der Gemeinde (180 m ü.NN, 955 Einwohner) wird 1083 als Olstede erstmals urkundlich erwähnt. Bodenfunde aus der frühen Eisenzeit (Hallstattkultur) weisen jedoch eine keltische Besiedlung schon im 7./6. Jahrhundert v.Chr. nach. 1710 bekam Uhlstädt das Marktrecht verliehen. Als Flößereiort war der Marktflecken weithin an der Saale bekannt. Eine Porzellanfabrik bestand von 1837 bis 1990.
In unmittelbarer Nähe des Sportzentrums befindet sich das Flößereimuseum mit der Touristinformation und dem ebenfalls zu besichtigenden neuen Wasserkraftwerk. In Uhlstädt gibt es zahlreiche Fremdenzimmer, mehrere Gaststätten und Säle für Veranstaltungen. Von Kirchhasel oder Weißen aus können mehrstündige touristische Floßfahrten nach Uhlstädt unternommen werden. Ein überregionales Flößerfest wird jeweils zu Pfingsten in den ungeraden Jahren gefeiert, ferner Sängerfeste und die Kirmes.
Die umfangreiche Bibliothek mit Leseraum und ein Jugendclub bereichern das kulturelle Angebot. Uhlstädt hat mehrere Einkaufsmöglichkeiten, Arzt- und Zahnarztpraxen, eine Apotheke, Geldinstitute und eine Postagentur. Es gibt im Ort eine staatliche Grundschule, eine Kindertagesstätte der Volkssolidarität e.V. und ein Kinderheim der Arbeiterwohlfahrt.
Die Uhlstädter Heide, ein sagenumwobenes Waldgebiet, mit ihrem beachtenswerten Baum- und Tierbestand, bequemen Wanderwegen, Schutzhütten und einem Naturlehrpfad ist schon immer ein beliebtes Ziel für Wanderlustige gewesen, ebenso wie der im Norden von Uhlstädt gelegene Kienberg und der Kreuzenberg. Vom Kienberghäuschen aus hat man einen herrlichen Blick über das Saaletal und die Heide bis zu den Höhenzügen des Thüringer Waldes. Uhlstädt ist mit den Ortsteilen Ober- und Kleinkrossen, Partschefeld, Rückersdorf, Weißbach und Weißen staatlich anerkannter Erholungsort.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. September 2009 um 11:37 Uhr |