Sehenswürdigkeiten

Das Schloss Kochberg

Schloss Kochberg, ein von einem Wallgraben umgebenes Wasserschloss, erhebt sich am nördlichen Rand des Ortes Großkochberg.
In dem einstigen Landsitz Charlotte von Steins waren Goethe und andere bedeutende Persönlichkeiten des klassischen Weimars häufig zu Gast.


Die Burgruine Schauenforst

Die Burgruine Schauenforst liegt auf dem vordersten Sporn einer schmalen Kalksteinzunge, welche sich vom höheren Eichberg in fast südlicher Richtung in den Hexengrund hineinschiebt. Der helle Turm, der gerade noch über den Wipfeln der alten, hohen Buchen des Schlossbergs hervorschaut, fällt schon von weitem ins Auge.


Das Spaalhaus

Wandert man vom Luisenturm oder aus Neckeroda kommend oberhalb von Schmieden auf der "Hohen Straße" Richtung Orlamünde, erreicht man bald den Weg zur Wüstung Spaal mit dem Spaalhaus. Dieser zweigt linkerhand als Lindenallee vom Bergrücken Richtung Reinstädter Grund ab. Der Spaal gehört zur Schmiedener Flur und ist auch die Bezeichnung für den die Wüstung umgebenden großen Forst, der zum Thüringer Forstamt Bad Berka gehört.


Der Luisenturm

Weithin sichtbar steht auf dem über 500 m hohen Hummelsberg bei Kleinkochberg der 1864 errichtete Luisenturm. Von hier aus reicht der Blick weit über das Saaletal und die Saale-Ilm-Platte bis zu den Höhenzügen des Frankenwaldes und des Thüringer Waldes.


Schloss Weißenburg

Von einer „ganz herrlichen Gegend“ sprach Goethe, als er vor mehr als 200 Jahren die Weißenburg besuchte. Gleich ihm haben seither viele Menschen aus nah und fern die Saalelandschaft unterhalb Rudolstadts besucht.


Das Dominalgutschloss Uhlstädt

Das Uhlstädter Dominalgut war ehemals ein Rittergut, dessen älteste Besitzer, die Herren „von Olstete“ (sie hatten sich nach dem Ort benannt), 1225 erstmals urkundlich bezeugt sind. Sie gehörten zu den Vasallen der Grafen von Orlamünde.


Das Aquädukt in Uhlstädt

Im Jahre 1732 wurde gegenüber der alten Mühle (am Standort der ehemaligen Sägemühle, jetzt Schulgelände) eine Graupenmühle errichtet. In dieser Zeit entstand auch die Mühllache mit dem Saalewehr.


Wüstung Töpfersdorf

Versteckt im Wald der Uhlstädter Heide, in Zeutscher Flur, findet man die Kirchenrunine Töpfersdorf, ein seit langem beliebtes Wanderziel. Eine knappe Stunde von Zeutsch, Niederkrossen oder Rückersdorf aus braucht der Wanderer, um das lohnenswerte Ziel zu erreichen. Die Mauern erheben sich am Rande des feuchten und wenig zugänglichen, nach der verlassenen Ortschaft bezeichneten Tales, das unweit der Zeutscher Saalebrücke in die breite Flussaue mündet.


Sägewerk Oberkrossen mit Dampflokomobile

Im Jahre 1890 gründete der Zimmermeister Albert Voigt aus Uhlstädt im Gehöft Oberkrossen Nr. 12, dem ehemaligen Kochbergschen Edelhof, ein Zimmereigeschäft. 1902 gliederte er seinem Betrieb ein kleines Sägewerk mit einem Vollgatter an.